Nachdem wir in Plav verzweifelt nach einem Ort gesucht haben, an dem zum Frühstück nicht geraucht wird, sind wir frisch geräuchert los gefahren. Abseits von großen Straßen ging es in den Kanjon Rijeke Moraca. Die Antwort Montenegros auf den Cañon del Pato. Ein wirklich schöner Abschnitt, mit toller Landschaft und Straßenführung. Ziel an dem Tag war Kotor. Eine kleine alte Stadt in der Bucht Montenegros. Um dort hin zu kommen, mussten wir die Kotor Serpentinen bezwingen. Bestehend aus 25 Haarnadelkurven überwindet man ca. 1000 Höhenmeter auf der 25km langen Strecke. Die Aussicht in die Bucht ist sensationell. Allerdings sollte man …

Zielgerade weiterlesen »

Von Korça sollte es weiter in Richtung Elbasan gehen. Da der TeT nicht zwingend Off-Road sein muss, sondern auch asphaltierte Routen zu bieten hat, welche sich bei schöner Szenerie befahren lassen, wollten wir die Strecke abwechslungsreich gestalten. Die vorabendliche Recherche hatte ergeben, dass der geplante Abschnitt des TeT aus einem überschaubarem unbefestigten Teil besteht, der in ungefähr 2h geschafft sein sollte. In Kombination mit den albanischen Geschwindigkeitsregularien, sollten wir es anschließend entspannt bis nach Elbasan schaffen… Los ging es also und zu Beginn durch Orte, in denen eher die Besserverdienenden residieren. Nachdem wir feste Schotterwege erreichten, die uns fahrerisch liegen …

TeT Albanien weiterlesen »

Von Şile ging es weiter nach Bursa. Der vorhergesagte Regen blieb aus und so konnten wir bei angenehmen Temperaturen die Reise fortsetzen. Abseits der Autobahn sind wir bis zur Osmangazi Brücke gefahren und konnten hier einige schöne und kurvenreiche Abschnitte befahren, bevor wir über die Brücke weiter zum İznik Gölü See ging. Den See haben wir in östliche Richtung knapp umrundet und sind am Nachmittag in Bursa angekommen. Ursprünglich hatten wir den Plan, den Kettensatz an Richard seinem Motorrad in Bursa wechseln zu lassen. Da dies vermutlich direkt einen weiteren Tag Pause bedeutet hätte, haben wir den Plan verworfen, uns …

Hellas weiterlesen »

Von Niš aus ging es in Richtung türkische Grenze. Auf dem Weg lag der Jerma River Canyon, welcher eine willkommene Abwechslung zur bisherigen Autobahnromantik versprach. Vielleicht sind wir durch unsere vorherigen Reisen mittlerweile etwas verwöhnt und hatten zu große Hoffnung auf eine Route á la Cañon del Pato. Die Strecke konnte landschaftlich und von der Szenerie leider nicht überzeugen. Nichts desto trotz, war es eine angenehme Abwechslung. Zum frühen Nachmittag waren wir an der serbisch-bulgarischen Grenze und konnten ohne Probleme einreisen. Wie geplant haben wir uns eine Unterkunft mit Pool raus gesucht, die wir nach der Umrundung von Sofia erreichten. …

Ankunft in der Türkei weiterlesen »

Wir haben die Tage in Cartagena unter anderem genutzt, um uns die Altstadt (UNSECO-Weltkulturerbe) anzuschauen. Dafür haben wir wieder eine „Free“-Walking Tour gebucht, mit denen wir bisher nur gute Erfahrungen hatten. Die Tour war leider recht dröge und hat sich gezogen wie ein Kaugummi. Es war zwar interessant, etwas zur Geschichte Cartagenas zu erfahren, aber in welchem alten Gebäude ein airbnb ist war jetzt weniger interessant. Insgesamt hat der Guide nicht die Leidenschaft vermittelt, die wir bisher gewohnt waren – vielleicht meckern wir hier aber auf zu hohem Niveau… Nach der Tour waren wir noch bei einem Mexikaner essen, der …

Die letzten Tage weiterlesen »

Bevor es nach Medellín ging, haben wir noch auf eigene Faust Bogota erkundet. Dabei ging es unter anderem zum Monserrate. Als wir ankamen, gab es am Tickethaus für die Seilbahn eine ordentliche Warteschlange. Wir haben fix online zwei Tickets gekauft und konnten die Schlange somit passieren und uns direkt in die Warteschlange für die Seilbahn einreihen. Leider ging es ab da aber nicht mehr wirklich voran. Wir standen in der prallen Sonne und haben Gondel um Gondel fahren gesehen, nur voran ging es nicht. Es hat sich herausgestellt, dass immer wieder Leute in der Fastlane (für 15€ mehr) an der …

Zurück auf Los weiterlesen »

Die Fahrt nach Punta Arenas war landschaftlich eher weniger berauschend. Es gab folglich keinen Grund, viele Pausen zu machen. Der Wind wollte sich noch einmal von uns verabschieden und hat uns ab und an gezeigt, was er so drauf hat. Die kräftigen Seitenwinde haben dafür gesorgt, dass wir die meiste Zeit in Schräglage gefahren sind. Vereinzelt hatten wir sogar Rückenwind und sind auf einmal 100km/h gefahren, ohne wirklich Gas geben zu müssen. Wir haben von anderen Motorradfahrern gehört, dass sie sich im Graben versteckt haben und den Wind ausgesessen haben. So schlimm war es bei uns nicht, wir können es …

Punta Arenas weiterlesen »

Nach einer Nacht in Puerto Rio Tranquilo ging es dann nach Cochrane. Das Wetter war wieder sensationell, sodass wir die Landschaft maximal genießen konnten und teilweise alle 10 Minuten angehalten haben. In Cochrane haben wir drei Nächte verbracht, um uns von dem Off-Road-Abschnitt zu erholen und Wäsche zu waschen. Zwei Nächte hätten es auch getan, da für Sonntag allerdings Regen vorhergesagt war, haben wir den Tag ausgesessen. Richtige Entscheidung, es kam zeitweise ordentlich was runter. Um über den Paso Raballo nach Argentinien einreisen zu können, benötigen wir ein SALVOCONDUCTO. Damit wird von der Kriminalpolizei bestätigt, dass nichts gegen uns vorliegt …

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Die Fähre von Puerto Montt nach Chaitén legte mit einer 40-minütigen Verspätung ab. Bei fast neun Stunden Fahrzeit und den Erfahrungen anderer Reisenden, welche zwei Stunden Verspätung hatten, ist das vermutlich ein ziemlich guter Schnitt. Zu unserer Überraschung wurden unsere Motorräder vom Schiffspersonal gesichert. Ein Service, der sich in Europa gerne abgeguckt werden kann. Ansonsten verlief die Fahrt ziemlich unspektakulär. In Chaitén angekommen, ging es in die zuvor gebuchte Unterkunft am Ortseingang. Eine der wenigen Unterkünfte auf unserer Reise der Kategorie „am besten vermeiden“. Der Gastgeber war sehr freundlich, da kannste nicht meckern. Das Zimmer war sehr spartanisch, die Daunen …

Achterbahn der Gefühle weiterlesen »

Der Empanada Kochkurs war großartig. Eine super freundliche Gastgeberin, die uns in einige Tricks und Feinheiten gezeigt hat und 4 andere Gäste aus den USA und Chile. Als Füllung gab es eine Mischung aus Zwiebel, Fleisch, Rosinen, Ei und Olive (Pino). Die Pinoempanada sind quasi die Nationalempanada und werden im September täglich konsumiert. Nachdem wir am Folgetag im Kino waren, hat Richard sich seine neuen Regensachen gegönnt. Das Angebot bei Decathlon hat nicht überzeugt, fündig geworden ist er im Baumarkt – ich bin auf den ersten Realversuch gespannt 😁 Neue Kanister haben wir noch nicht, das sitzen wir noch bis …

Autobahn, Autobahn, Autobahn weiterlesen »