Fazit
Jetzt können wir es ja sagen: mit dem Wetter hatten wir richtig Glück gehabt. In vier Wochen nur zwei Tage Regen. Anfänglich war es ziemlich heiß gewesen, pegelte sich dann aber bei angenehmen 25°C ein.
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Jetzt können wir es ja sagen: mit dem Wetter hatten wir richtig Glück gehabt. In vier Wochen nur zwei Tage Regen. Anfänglich war es ziemlich heiß gewesen, pegelte sich dann aber bei angenehmen 25°C ein.
Nachdem wir in Plav verzweifelt nach einem Ort gesucht haben, an dem zum Frühstück nicht geraucht wird, sind wir frisch geräuchert los gefahren. Abseits von großen Straßen ging es in den Kanjon Rijeke Moraca. Die Antwort Montenegros auf den Cañon del Pato.
Nach unserem Offroad-Erlebnis fuhren wir wieder zurück in das Hotel, in welchem wir am Morgen gestartet waren. Als Stammkunden gab es sogar 3€ Rabatt. Nach einer sehr erholsamen Dusche ging es noch kurz in einen Imbiss. Dort gab es zur Stärkung die lokale, köstliche Pita-Variante.
Von Korça sollte es weiter in Richtung Elbasan gehen. Da der TeT nicht zwingend Off-Road sein muss, sondern auch asphaltierte Routen zu bieten hat, welche sich bei schöner Szenerie befahren lassen, wollten wir die Strecke abwechslungsreich gestalten.
Die Poolpause hat dieses mal funktioniert. Wir hatten ein Hotel bei Thessaloniki gefunden und das Wetter hat gepasst. Das Hotel diente vornehmlich als Zwischenhalt für Busreisen und so durften wir an einem Abend einer garstigen Reisebegleiterin lauschen, die das Foyer in Beschlag nahm um …
Der Aufenthalt in Alexandroupoli war ungemein produktiv. Bei der Fahrt zum Appartement fiel mir eine Yamaha-Motorradwerkstatt in den Blick. Seit dem Start der Reise schleppe ich einen Kettensatz für mein Motorrad mit, den ich irgendwann montieren lassen wollte.
Von Şile ging es weiter nach Bursa. Der vorhergesagte Regen blieb aus und so konnten wir bei angenehmen Temperaturen die Reise fortsetzen.
Von Niš aus ging es in Richtung türkische Grenze. Auf dem Weg lag der Jerma River Canyon, welcher eine willkommene Abwechslung zur bisherigen Autobahnromantik versprach.
Wir hatten unsere Motorräder im Mai in Kroatien zurückgelassen, da sich schon abzeichnete, dass wir im September in die Türkei fahren wollten. Unsere Reise startete nun also wieder einmal in Berlin, mit IKEA-Taschen, ohne Motorräder. Wir nahmen den Zug (Flixtrain) nach Stuttgart.
Traditionell ging es dieses Jahr wieder nach Kroatien. Endlich mal wieder mit dem Motorrad! Die erste Etappe nach dem Herrentag gestaltete sich recht unspektakulär (Autobahn). Erfreulich war der geringe Verkehr. Unerfreulich der Regen ab Leipzig.
Den Aufenthalt in Idukki verkürzten wir um einen weiteren Tag zugunsten einer zusätzlichen Nacht in Kochi. Die Umgebung und Unterkunft waren nett, aber dank der Bergstraßen konnte man kaum Tagestrips unternehmen ohne den ganzen Tag im Auto zu sitzen.
Nach zwei Flügen kamen wir abends in Kochi am indischen Ozean an. Auf der Fahrt zur Unterkunft wurde schon deutlich, dass es hier anders ist. Es wurde kaum gehupt und deutlich gesitteter gefahren. Die Straßen waren gesäumt von leuchtender Werbung und es gab viele arabische Restaurants.
Die Zugfahrt hat sich halbwegs gelohnt. Mein Bruder wollte nicht fliegen, um mehr vom Land zu sehen. Blöd nur, dass es gegen 18:30 Uhr dunkel wird und man draußen nichts mehr sieht 🫢 Auch hier war der Service sehr aufmerksam.
Die Idee, einmal nach Indien zu reisen stand bereits länger im Raum. Tatsächlich war dies auch eine der Zieloptionen für das Sabbatical gewesen. Anfang des Jahres wurde es dann etwas konkreter und nun war es also soweit. Los ging es von Berlin über München nach Delhi.
Nach dem Besuch der Südspitze Patagoniens Anfang des Jahres ging es zum Ende des Sommers in den Norden Skandinaviens. Der Hinweg stellte sich recht einfach dar: ca. 1,5 Stunden Flug nach Stockholm und 4 Stunden später nochmal 1,5 Stunden nach Kiruna, der nördlichsten Stadt Schwedens.