Fazit

Fazit
Die Strandbar aus Scrubs 😍

Jetzt können wir es ja sagen: mit dem Wetter hatten wir richtig Glück gehabt. In vier Wochen nur zwei Tage Regen. Anfänglich war es ziemlich heiß gewesen, pegelte sich dann aber bei angenehmen 25°C ein.

Bis zur Türkei war die Reise recht anstrengend, da wir fast nur Autobahn gefahren sind und zügig ankommen wollten. Am ersten Abend in der Türkei fiel dann auch die Last von den Schultern und Nils merkte an, dass der Urlaub jetzt beginnt. Kulinarisch lagen hier auch die Highlights der Fahrt: Adana-Kebab, Iskender in Bursa, diverse frisch gebackene Variationen von Pide und natürlich Baklava. Unglücklicherweise merkten wir hier, dass es besser wäre, mit weltreisetauglicheren Vehikeln in den Kaukasus zu fahren, sodass wir die Planung änderten und über den Balkan zurück nach Kroatien reisten. Damit war die zügige Reise in die Türkei rückblickend etwas sinnbefreit.

Die weiteren Länder reizten immer wieder aufs Neue mit leckeren Speisen und auch landschaftlich wurde es immer interessanter. Vom Fahrstil der übrigen Verkehrsteilnehmenden war Nordmazedonien der Tiefpunkt.

In den vier Wochen haben wir viel erlebt und gesehen. Abgesehen vom Kosovo waren wir in jedem Balkanstaat gewesen und werden sicherlich in den einen oder anderen zurückkehren. Insbesondere Albanien war beeindruckend aber auch Nordmazedonien konnte schöne Landschaften bieten.

Immer wieder genossen wir die regional unterschiedlichen Pita-Variationen und in Korçë (Albanien) entdeckten wir durch Zufall Raki e pjekur. Gekochter/gebackener Raki mit Honig und Zimt. Gerade bei kälteren Temperaturen ein willkommener Rachenwärmer.

Finanziell war die Zeit recht überschaubar. Grob überschlagen haben wir 3.000€ pro Person ausgegeben. Zurückgelegt haben wir 4.175km (ich) bzw. 4.377km (Nils). Wir sind die gleichen Strecken gefahren, woher die Differenz kommt, weiß nur der Hersteller.