Wir blieben 4 Nächte in Mancora und genossen die angenehme Wärme am Pazifikstrand. Der kleine Bach, den wir kurz vor dem Hotel nachts durchquerten, stellte sich bei Tageslicht als Abwasserfluss heraus 🤢. Im Hotel roch man zum Glück nichts davon. Das kolumbianische Pärchen, welches wir an der Grenze kennengelernt hatten, blieb auch ein paar Tage im gleichen Hotel wie wir. Sie wollen ebenfalls nach Patagonien fahren, sind mit einer 800er GS aber etwas besser motorisiert. Wir haben Nummern ausgetauscht und eventuell treffen wir uns noch mal auf dem Weg. Zum Essen gab es Fisch, Chaufa (gebratener Reis), BBQ, mäßig gute …

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Unser aktuelles Hotel war zwar sonst nicht so überzeugend, aber dafür war das Wifi gut. Hier also der Link unseres ersten Videos: https://youtu.be/Sjf4hPSW8bM?feature=shared

Von Cañar ging es am nächsten Tag nach Pasaje, wo wir die letzte Nacht in Ecuador verbrachten. Gleich zu Beginn gab es allerdings den ersten Materialschwund zu beklagen. Bei der Ausfahrt aus der Tiefgarage und aus Ermangelung an Leistung des Mopeds, ist Richard in Rampe rückwärts wieder runtergerutscht und musste das Mopeds erstmals ablegen. Dabei ist der Fußbremshebel abgebrochen. Versuch Nummer 2 hat geklappt und die Maschine war draußen. Als ich dann allerdings oben ankam, hat Richard den Handschutz eingesammelt. Damit der Motor etwas zuverlässiger läuft, hat er bei laufendem Motor und ohne Gang das Moped abstellen wollen. Vermutlich noch …

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Die beiden Nächte am Cotopaxi waren ziemlich kalt. Glücklicherweise gab es ein Spa und während wir beim Abendessen saßen wurde in unsere Betten eine Wärmflasche gelegt. Trotzdem nahmen wir uns vor, die nächsten Nächte etwas tiefer und damit wärmer zu verbringen. Beim Abschied bekamen wir noch den Tipp, uns die Laguna Quilotoa (Wikipedia) anzuschauen, also rein damit ins Navi und losgefahren. Aus den prophezeiten 1,5 Stunden wurden am Ende fast 5, da wir dank Navi die landschaftlich attraktivere, aber dafür unbefestigtere Route wählten. Beim Abstecher zu einer anderen Lagune kam es dann noch zu einer Begegnung mit einem Stier und …

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Die Finca Sommerwind ist echt schön. Wir haben aus zwei Nächten vier gemacht und die Batterien wieder aufgetankt. Ich habe die letzten 360 Aufnahmen bearbeitet und Richard zur Verfügung gestellt (er hat schon sehnsüchtig gewartet, ich bekomme mich nur kaum motiviert 😅). Da direkt an dem Grundstück eine Rennstrecke ist und am Wochenende ein Motorradrennen stattfand, haben wir die Vertonung des Videos aufgeschoben – die Veröffentlichung des Kolumbienvideos braucht also noch ein paar Tage, wir sind dran. Wir haben die Pause genutzt und die Mopeds sauber machen lassen. War in 30 Minuten erledigt und sie sahen aus wie neu, kannste …

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Als wir von unserer Reiseplanung berichteten, schauten wir bei der Erwähnung, dass wir in Kolumbien starten würden in das ein oder andere besorgte Gesicht. Mit Kolumbien assoziiert man doch häufiger Kokain, Kartelle, Mord und Entführungen. Nachdem wir nun einen Monat dort verbracht haben, können wir diese Einschätzungen so nicht teilen. Die Leute hier sind unglaublich freundlich und hilfsbereit. Sobald jemand merkte, dass unser Spanisch eher rudimentär ausgeprägt ist, wurde langsamer, deutlicher und in einfacherem Spanisch gesprochen, sodass wir am Ende immer irgendwie weiter kamen. Von Kriminalität haben wir nur am Rande mitbekommen (im Hostel wurde unser Nachbar im Drogenrausch ausgeraubt). …

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Meine Symptome waren am Morgen verschwunden, lediglich das Frühstück (blanko Rührei mit zwei Scheiben Weißbrot 🤢) lag mir irgendwie quer im Magen. Ich dachte mir sei es drum und los geht‘s (das W-LAN im Hotel war echt schlecht 😅). Also haben wir zusammengepackt und sind auf den El Trampolín de la muerte gefahren, um über die Berge und zur Grenze Ecuadors zu kommen. Eine ca. 80km lange, unbefestigte, teilweise einspurige und an einigen Stellen ungesicherte Strecke. Tatsächlich gibt es einige Kreuze entlang der Strecke, welche an die Verunglückten erinnern. Wir hatten Glück mit dem Wetter und nicht nur eine gute …

El Trampolín de la muerte weiterlesen »

Mit frisch gewarteten Maschinen ging es weiter in Richtung San Augustín. 217km – sollte also in einem Tag locker zu schaffen sein. Da hatten wir nicht mit den kolumbianischen Baustellen gerechnet. Auf der einen Seite zwar nett, das man trotz Bauarbeiten ab und an durchfahren kann, allerdings darf man teilweise bis zu 15min warten und die Baustellen sind im Extremfall nur 2km voneinander entfernt. Wir entschieden uns also dafür, nur bis Pitalito zu fahren. Am nächsten Tag ging es dann frühmorgens nach San Augustín (wir wollten an dem Tag eigentlich noch weiter fahren). Hier gab es antike Steinskulpturen und Gräber …

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Von Cerritos (bei Pereira) ging es weiter nach Ibaque. Da der Weg bekanntlich das Ziel ist, haben wir uns dazu entschieden nicht auf den großen Straßen zu fahren, sondern einen kleinen Weg durch die Berge zu nehmen. Eine Strecke, welche die grüne Landschaft Kolumbiens präsentierte und auf den Mopeds Spaß gemacht hat (Schotter, Waldweg, Schlamm). Es ging bis auf 3300 m hoch und von der Temperatur war es dort eigentlich sehr angenehm. Eigentlich, weil die Wolken in den Bergen hingen und sich abgeregnet haben. Da wir den richtigen Zeitpunkt verpasst haben die Regenklamotten anzuziehen (bei 30 Grad überlegt man sich …

1. Inspektion weiterlesen »

Nachdem die Mopeds auf dem Parkplatz übernachteten, machten wir uns am nächsten Morgen daran, die Fahrzeuge reisefertig zu machen (im Wesentlichen Gepäcksystem zusammen- und anbauen). Danach im Apartment alles fertig gepackt, nochmal geduscht (eigentlich sinnlos) und die Mopeds abgeholt. Beim Abholen noch jemanden aus Neuseeland kennengelernt, der sich in Chile eine Africa Twin gekauft hat und damit nach Alaska fährt. Gegen 12 Uhr kamen wir dann tatsächlich los. Der Verkehr löste sich, als wir Medellín hinter uns ließen, langsam auf. Wir fuhren eine Weile auf einem Gebirgskamm entlang, sodass sich immer wieder traumhafte Ausblicke in die Täler ergaben. Als grobes …

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